Mittelstand muss leiden, am Beispiel von Gastronomiebedarfhändlern

Banken und Spekulationen, das Ende des Euros!

Immobilienkrise, Finanzkrise und Wirtschaftskrise sind die beherrschenden Themen der Gegenwart und der vergangenen zwei, drei Jahre. Es begann mit der bekannten Immobilienkrise in den USA in den Sommermonaten 2008 und setzte sich mit der darauffolgenden dortigen Bankenkrise fort. Seitdem hat sich die weltweite Situation weder beruhigt noch verbessert. Sie hat sich im Gegenteil zugespitzt und ihren aktuellen Höhepunkt in immer größeren und teureren Rettungsschirmen erreicht. Bedeutet das mittelfristig das Ende des Euros?

Der Euro als Gemeinschaftswährung innerhalb der Europäischen Union hat sich seit seiner Einführung als Rechnungs- und Zahlungsmittel positiv entwickelt. Anstelle der nationalen Währungen bestimmt er länderübergreifend das Finanz- und Wirtschaftsleben. Es wird in Euros gezahlt, gerechnet und überwiesen. Euro und US-Dollar gelten als westliche Leitwährungen. Aber, wie lange noch?Das Problem sind die Öffentlichen Haushalte verschiedener EU-Mitgliedsländer, die den Euro als Landeswährung führen. Die Länder, also die Staatsregierungen sind hoch verschuldet, teilweise überschuldet. Bildlich gesprochen haben sie ihren Kredit verspielt. Sie erhalten auf dem internationalen Kreditmarkt keine Kredite mehr, da an ihrer Bonität, also an der Rückzahlungsfähigkeit gezweifelt wird. Um eine Staatsinsolvenz zu vermeiden, leiht ihnen die Europäische Union Milliarden Euros. Damit bezahlen die EU-Länder ihre Schulden bei den Banken im In- und Ausland. Auf diese Weise fließt das Geld von Europäischen Union und deren Mitgliedsstaaten zurück in die Privatwirtschaft.

Ein anderer Weg ist der Schuldenerlass. Die Konsequenz daraus ist, dass die Banken als Gläubiger die erlassenen Schulden als Forderungen ausbuchen müssen. Da es sich dabei ebenfalls um Milliarden Euro handelt, geraten die Banken ihrerseits in finanzielle Not. Eine neue Bankenkrise tut sich auf, die Öffentliche Hand muss erneut helfen. Und dann gibt es weltweit Spekulanten, die auf Währungsverluste wetten, also spekulieren. Ihre Geschäfte sind kaum zu durchschauen. Dafür aber für die Spekulanten erfolgreich, für den Euro als Währung buchstäblich tödlich. Das Ende des Euro bedeutet eine Rückkehr zu den einzelnen nationalen Währungen in jedem einzelnen Land.

Von dieser Situation sind zahlreiche Wirtschaftszweige betroffen, darunter auch die Gastronomie. Wenn die Banken finanzielle Probleme haben, wird eine Kreditvergabe für Neugründungen oder Investitionen sehr restriktiv gehandhabt, die Absagen nehmen zu. Das kann der Gastronomie sehr schaden, denn mit Auf- und Ausbau ist auch die Schaffung von festen Arbeitsplätzen verbunden. Spekulationen und Krisen schaffen allemal ein unsicheres und misstrauisches Klima im Umgang miteinander. Die Kreditvergabe ist für den Kreditgeber immer ein Risiko. In finanziell schwierigen oder gar schlechten Zeiten werden Risiken vermieden, also weniger oder keine Kredite vergeben.

Auch nicht in der Gastronomie!

 

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